Unsere Vision


Wir leben in einer Welt, in der die Menschen sich in ihren Vereinen hauptsächlich und nachhaltig für Solidarität, demokratische Werte und Chancenfairness engagieren können. Ganz einfach, weil sie dies beruflich tun und dafür angemessen bezahlt werden.

Unsere Grundsätze


Nachhaltigkeit

Wir fokussieren uns auf Hilfe zur Selbsthilfe und den Aufbau von Systemen und Strukturen, die über Generationen Bestand haben.

Was bedeutet das für uns:


  • Unsere Aktivitäten arbeiten immer auf einen systematischen Wandel hin.

  • Wir übergeben die Firma mittelfristig "sich selbst", um nachhaltig personenunabhängig agieren zu können.

  • Wir bauen langfristig eine Stiftung auf, um unabhängig von externen Geldgeber*innen zu sein.

Vertrauen

Offenheit, Transparenz und Ehrlichkeit sind Kern unseres Handelns.

Was bedeutet das für uns:


  • Wir legen regelmäßig unsere Zahlen offen.

  • Wir informieren in unserer Chronik über die Vorgänge "Behind the Scenes".

  • Mit unserer eigenen "Verfassung" etablieren wir bindende Regelungen.

Mut

"If you always do what you’ve always done, you’ll always get what you’ve always got." Wir wollen positive Veränderung und dafür Dinge tun, die vorher so noch nie gemacht wurden.

Was bedeutet das für uns:


  • Wir etablieren eine offene Fehlerkultur und einen sicheren Raum für ehrliche Kommunikation.

  • Wir legen kontinuierlich finanzielle Mittel zurück, um unabhängig in neue Ideen investieren zu können.

Wieso fokussieren wir uns auf Vereine?

Die Deutschen lieben ihre Vereine!

9 Millionen Ehrenamtliche alleine im Sport sprechen eine eindeutige Sprache. Die Menschen lieben die Arbeit in ihren Vereine.

Vereine gehören niemandem

Vereine werden nicht vererbt oder verkauft, Gewinne müssen reinvestiert werden. Je mehr Geld Vereine erwirtschaften, desto mehr Geld verbleibt in der Gesellschaft.

Vereine fördern sinnvolle Zwecke

Gemeinnützige Vereine müssen gesellschaftliche Zwecke fördern. Der Vorstand darf davon nicht abweichen.

Vereine sind ein Wirtschaftsfaktor

Vereine erwirtschaften teilweise rein ehrenamtlich Millionen, bauen Infrastruktur wie Sportanlagen, beschäftigen Millionen Menschen in und um das Vereinsumfeld.

Vereine fördern die Demokratie

Hier haben die Mitglieder das Sagen. Vorstände müssen gewählt, Satzungen gemeinsam beschlossen, Zahlen offengelegt werden. So erleben wir nicht nur alle 4 Jahre, was Demokratie bedeutet.

Vereine werden stark kontrolliert

Wie das Geld ausgegeben wird, wird vom Finanzamt regelmäßig kontrolliert. Gewählte Kassenprüfer innerhalb der Mitglieder prüfen zusätzlich das Tun der Vorstände.

Das Team dahinter

in alphabetischer Reihenfolge



Lisa Steffny

Content-Entwicklung



Lisa schließt gerade ihren Master im Fach „International Sport Development and Politics“ ab. Zudem ist sie im Fußball als Spielerin und Trainerin aktiv und Mitbegründerin des Sportblogs fanvondir.de

Marthe-Victoria Lorenz

Organisations-Entwicklung



Marthe ist leidenschaftliche Basketballerin und seit ihrer Jugend im Verein aktiv, u.a. als Trainerin und Abteilungsleiterin. Vor Klubtalent hat sie als Gründerin von fairplaid.org Vereine dabei unterstützt, Herzensprojekte umzusetzen.

Merle Stöcker

Konzept-Entwicklung (pro bono)



Aufgewachsen im Ruhrpott hat es Merle durch den Sport schon in verschiedene Länder verschlagen. Sie ist erfahrene Sportmanagerin und v.a. auf Verbands- wie Vereinsseite im Eishockey aktiv.

Wie es dazu kam



Klubtalent wurde bei Türkiyemspor Berlin Basketball geboren

Nachdem ich mein vorheriges Projekt beendet hatte, stand ich vor der Frage: Was jetzt? Nebenbei war ich ehrenamtlich bei Türkiyemspor Berlin in der Basketball-Abteilung als stv. Abteilungsleiterin aktiv. Irgendwann stellte ich mir folgende Frage: Was würdest du tun, wenn Geld keine Rolle spielen würde? Wenn es ein Grundeinkommen gebe?

Die Antwort kam sofort: Ich würde am liebsten den ganzen Tag in meinem lokalen Sportverein arbeiten. Endlich die vielen Projekte angehen, die schon so lange in der Schublade liegen. Mehr Mädchen zum Basketball spielen bringen, eine eigene Halle bauen, die Heimspiele zu einem richtigen Event machen.

Das Problem: Vereinsarbeit ist unbezahlt, es gibt nicht genug Geld für hauptamtliche Stellen. Ich musste mir also etwas für 40 Stunden die Woche suchen, um Geld zu verdienen, um es mir dann leisten zu können 5-10 Stunden die Woche in meiner Freizeit das machen zu können, was mir eigentlich wirklich Spaß und mich glücklich macht. Alleine die Tatsache, dass ich den Großteil meines Lebens damit verbringen würde, um "Geld zu verdienen" erschien mir sinnlos.

Daraufhin arbeitete ich an Lösungen, wie ich es mir - und anderen - ermöglichen könnte im Verein sich selbst zu verwirklichen und gleichzeitig die Gesellschaft zum Positiven zu verändern. Das Ergebnis ist das Klubtalent-Programm.

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