Die Frage ist nicht, was es uns kostet, dass sich die Menschen hauptberuflich für gemeinnützige Zwecke einsetzen können. Die Frage ist, was es uns kostet, dass sie es aktuell nicht tun können.

Aktuelle Entwicklungen

80% aller Vereine sind rein ehrenamtlich organisiert, im Sport sind es sogar 93%. Das bedeutet: Vereine sind strukturell abhängig davon, Ehrenamtliche zu finden.

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der Vereinsvorstände finden keine ehrenamtliche Nachfolger*innen mehr. 3.000 Sportvereine wurden deshalb seit 2011 aufgelöst. Davon betroffen: hunderttausende Kinder.

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der Vereinsvorstände haben keinen wirtschaftlichen Hintergrund. Vereine sind chronisch unterfinanziert und können ihre gesellschaftlich wichtigen Projekte oft nicht umsetzen.

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pro Woche können sich Vereinsvorstände neben Vollzeit-Job und Familie engagieren. Wachstum? Mitglieder gewinnen? Förderanträge schreiben? Nur durch totale Selbstaufopferung schaffbar.

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Zwei Drittel der Beschäftigten in Deutschland haben keine emotionale Bindung zu ihrem Unternehmen und machen nur Dienst nach Vorschrift. Jede*r sechste Mitarbeiter*in hat innerlich gekündigt.

Unsere 5 Missionen

Für sinnvolle Arbeit, die dem Gemeinwohl dient.

Die Menschen arbeiten hauptsächlich für das Gemeinwohl und Engagierte können sich Vollzeit in ihren Herzensvereinen für die Gesellschaft engagieren.

 

Unser Ziel:

Wir steigern das Angebot hauptamtlicher Stellen in Deutschland. Aktuell: 7% in Sportvereinen, 20% im Rest des Vereins-Sektors.

 

Unsere Maßnahmen:

Wir begeistern und motivieren Vereine zum Aufbau hauptamtlicher Stellen mit Hilfe unseres Online-Magazins und Coaching-Programmes. Wir begeistern Verbände zur Einrichtung von „Hauptamtbeauftragten“ in ihren Verbänden und verankern Hauptamt bei Stiftungen und Politik.

 

Unsere Kennzahl:

Anzahl hauptamtlicher Stellen in Vereinen

Die Schaffung und der Erhalt von Arbeitsplätzen wird durch die Politik in der Wirtschaft auf breiter Basis gefördert. Gleichzeitig wird von sozialen Organisationen erwartet, die Bewältigung der größten gesellschaftlichen Herausforderugnen ohne finanzielle Entlohnung zu erreichen.

 

Unser Ziel:

Wir steigern die finanzielle Wertschätzung von Vereinsarbeit in Vereinen bei der Bevölkerung, Stiftungen und der öffentlichen Hand.

 

Unsere Maßnahmen:

Wir sensibiliseren in unserem Online-Magazin, wir wirken in unserem Coaching-Programm darauf hin, wir starten eine Initiative zum Thema „Höhe Mitgliedsbeiträge“, wir starten ein Crowdfunding-Förderprogramm, wir starten Förderprogramme für Hauptamt mit Stiftungen und Kommunen.

 

Unsere Kennzahlen:

→ Höhe durchschnittlicher Haushalt in Vereinen

→ Durchschnittliche Höhe der Mitgliedsbeiträge in Vereinen

→ Anzahl Crowdfunding-Projekte für hauptamtliche Stellen sowie Höhe der Summen für hauptamtliche Stellen

→ Anzahl vorhandener Förderprogramme für Hauptamt

→ Quote der Förderprogramme, die Personalkosten mit einschließen

Um einen Wandel zu erreichen, benötigen die Vereine vor allem eins: Mut, Offenheit für Neues, eine transparente Fehlerkultur.

 

 

Unser Ziel:

Wir steigern die Investitions- und Risikobereitschaft bei Vereinen und bei Geldgeber*innen.

 

 

Unsere Maßnahmen:

Wir bringen Vereinsgründer*innen und -vorstände mit Startup-Gründer*innen zusammen und transferieren so ein neues Mindset in die Vereine. Wir motivieren über unser Online-Magazin für mehr Mut. Wir schaffen mit einem Impact Investing Fonds das vorhandene Risiko-Kapital in Vereinen.

 

 

Unsere Kennzahlen:

Innovationsgrad in Vereinen sowie die Höhe des vorhandenen Risiko-Kapitals im Vereins-Sektor

Gehälter weit unter dem Mindestlohn oder knapp über der Armutsgrenze. Bei Übungsleiter*innen z.B. in Sportvereinen keine Seltenheit. Die Arbeit für soziale Zwecke wird in Deutschland aktuell nicht finanziell gewertschätzt. Engagierte können davon häufig nicht leben.

 

 

Unser Ziel:

Wir schließen den „Social Pay Gap“ und setzen uns für faire Löhne ein, von denen die Engagierten gut leben können. Hierfür steigern wir die Löhne, die in Vereinen gezahlt werden.

 

 

Unsere Maßnahmen:

In unserem Online-Magazin und unserem Coaching-Programm sensibilisieren wir für das Thema und stellen zudem politische Forderungen.

 

 

Unsere Kennzahl:

Durchschnittliches Einkommen in Vereinen

40% der Vereinsvorstände im Sport haben keinen BWL-Hintergrund. Damit Vereine ihre Visionen bestmöglich erreichen können, ist es notwendig, dass sich qualifzierte Talente in diesen einbringen.

 

Unser Ziel:

Wir begeistern (junge) Talente für eine Karriere in Vereinen und steigern die Fachkraft-Quote in Vereinen.

 

Unsere Maßnahmen:

Wir halten Gastvorträge an Universitäten und bilden Quereinsteiger*innen über unser Online-Coaching-Programm zu Vereins-Entrepreneuren aus.

 

Unsere Kennzahl:

Quote von Fachkräften in Vereinen

Unsere 3 Säulen

Und wie du unsere Visionen unterstützen kannst.

Inspirieren

aktiv

Wir führen Vorträge, Webinare und Workshops durch, um Vereine dazu zu inspirieren, Hauptamt in ihrem Verein einzuführen und die Bevölkerung und Geldgeber*innen dazu zu inspirieren, das zu finanzieren. Unser Online-Magazin liefert hierfür Erfolgsbeispiele und regelmäßige „How-to“-Artikel.

 

 

Du möchtest unsere Vision auch in Wirklichkeit sehen? Unterstütze unsere Arbeit, indem du Klub-Supporter wirst:

 

Transformieren

in Pilotphase seit März 2021

Mit unserem „Hauptamt-ready“- Programm begleiten wir Vereine 6 Monate beim Aufbau der notwendigen Strukturen, der nachhaltigen, eigenständigen Finanzierung zur Einführung einer hauptamtlichen Stelle.

 

Unterstütze uns, indem du das Programm an Vereine aus deinem Netzwerk weiterleitest:

Fördern

ab 2023

Wir konzipieren und setzen Förderprogramme gemeinsam mit Verbänden und Kommunen zur Förderung ihrer Vereine um. Damit wir nicht abhängig sind, planen wir zudem, ein eigenes nationales Förderprogramm. 

Häufige Fragen

Klimawandel, Kinder- und Altersarmut, Digitalisierung, Reformstau im Bildungssystem, Einsamkeit, Integration geflüchteter Menschen, steigende Arbeitslosigkeit, Bewegungsmangel, ungleiche Kapitalverteilung.

 

Die 600.000 Vereine spielen in der Bewältigung dieser Herausforderungen eine zentrale Rolle. Sie fördern von Sport, Kultur, Bildung bis Umwelt sämtliche gemeinnützigen Zwecke, werden dabei nicht verkauft, vererbt oder an der Börse gehandelt, müssen Gewinne zeitnah für den gemeinnützigen Zweck reinvestieren, sind basis-demokratisch organisiert und unterliegen einer starken Kontrolle durch das Finanzamt.

 

Sie haben durch ihre Masse eine Schlagkraft und die gesetzlichen Rahmenbedingungen, um den Wandel zu einem nachhaltigeren Wirtschafts-System positiv mitzugestalten und zu beschleunigen.

Wir sehen dies aus drei Blickwinkeln:

 

Wenn Menschen nicht für sie sinnvolle Arbeit bezahlt werden, für was dann? 70% der arbeitenden Bevölkerung betreibt laut Gallup-Studie „Dienst nach Pflicht“, läuft 40 Stunden die Woche ins Büro „nur fürs Geld“, ein großer Teil hat innerlich gekündigt. Für sinnvolle Arbeit nicht zu bezahlen, hat das erschaffen, was wir vermeiden wollen. Menschen arbeiten nur fürs Geld – weil sie für sinnstiftende Arbeit, die sie erfüllt, nicht bezahlt werden.

 

Zudem gibt es viele gute Gründe, sich ehrenamtlich zu engagieren: Die Arbeit mit Menschen, der Wunsch, der Gesellschaft etwas zurück zu geben und vor allem Spaß. Die Realität zeigt jedoch, dass für Ehrenamtliche das Engagement oft zur Belastung wird, weil der Spagat aus Familie, Beruf und Ehrenamt zu groß ist. Daher ist es unser Ziel, für Ehrenamtliche solche Voraussetzungen zu schaffen, dass sie nur die Arbeit leisten müssen, die sie auch tatsächlich in einem gesunden Rahmen schaffen können.

 

Außerdem werden Jobs geschaffen, die tatsächlich eine gesellschaftliche Relevanz haben, die unsere Gesellschaft zu einem besseren Ort machen und gleichzeitig die Menschen erfüllen. Eine Win-Win-Situation für Alle.

Das Geld ist da, es wird nur nicht in dem Ausmaße für das Gemeinwohl ausgegeben.

 

 

Mit 3€ Mitgliedsbeitrag im Monat für Kinder und 8€ für Erwachsene wirtschaften Sportvereine. Alleine eine 5€-Erhöhung würde 1,4 Mrd. Euro in die Kassen der Vereine spülen. Denn: die meisten Mitglieder kommen aus hohen Bildungsschichten stammen und können sich meist das Vier- bis Vünffache leisten.

 

 

Hinzu kommen die vielen Fördergelder, die nie abgerufen werden, die Crowdfunding-Kampagnen, die nie durchgeführt werden und die Sponsoren, die nie angesprochen werden, weil Ehrenamtliche dazu neben dem Tagesgeschäft keine Zeit haben.

 

Diese Themen kann eine hauptamtliche Person angehen und meist das zwei- bis dreifache reinholen von dem, was die Person selbst kosten würde.