Was, wenn Millionen Menschen sich 6 Stunden pro Woche unbezahlt* 40 Stunden pro Woche bezahlt für die Gemeinschaft einsetzen könnten?

* 6 Stunden pro Woche arbeiten Vereinsvorstände im Schnitt ehrenamtlich für ihren Verein.



So könnte es funktionieren

— Warum?

Millionen Deutsche engagieren sich in über 600.000 Vereinen im Schnitt 6 Stunden pro Woche in ihrer Freizeit für soziale Themen, für die sie in Wirklichkeit leidenschaftlich brennen, die ihnen aber keinen Lebensunterhalt ermöglichen. Wir möchten das ändern! Für ein Leben mit mehr Sinn.

— Stimmen



Meikel Schönweitz, Fußball-U-Nationalteams

Kicker-Artikel vom 24.4.2020

"Die Chance, dass Amateurvereine zukunftsfähig und erfolgreich sind, ist, dass du einen hauptamtlichen Mitarbeiter hast, den du aber auch bezahlen musst. Du brauchst einen, der sich um alles kümmert: Steuern, Themen mit der Gemeinde, Sponsoren, Trainer. Das schaffen keine Ehrenamtlichen mehr."

Markus Löw, ehem. Geschäftsführer SV Vaihingen

Die Einfühung des Hauptamtes hat sich richtig gelohnt. Vorher lief es auch, aber der Verein hat sich nicht entwickelt. Wir konnten mehr Ehrenamtliche finden, weil die Last nicht zu groß war und diese gesehen haben: Es passiert was.

— Die Idee

Das Klubtalent Accelerator-Programm

Mit Wissen, Zugang und finanziellen Ressourcen fördern wir den Aufbau angemessen bezahlter Arbeitsplätze in Vereinen - zum Wohle der Gesellschaft, der Vereine, der Arbeitnehmer*innen und des Ehrenamts. So verändern wir die Gesellschaft zum Positiven. Ein Arbeitsplatz nach dem Anderen.

Schritt 1:Wir schaffen die Grundlage für einen Arbeitsplatz

Wir bringen deinen Verein mit Geldgeber*innen zusammen, die soziale Projekte fördern. Diese übernehmen gesichert die Personalkosten für dein "Klubtalent" für 24-36 Monate. Genug Zeit, um ohne finanziellen Druck professionelle Strukturen aufzubauen.

Schritt 2: Wir bringen den Stein ins Rollen

Begleitet von Coaches und Mentoren baut das Klubtalent Strukturen und Prozesse auf, gewinnt Mitglieder und Ehrenamtliche, setzt Crowdfunding- und Sponsoring-Kampagnen um. Das Ziel: Nach Ablauf des Programmes bleibt die Arbeitsstelle langfristig erhalten.

Schritt 3: Gib zurück an die nächste Generation, was dir gegeben wurde

Nur in dem Fall der Weiterbeschäftigung zahlst du uns und den Geldgeber*innen das Geld zurück mit einem kleinen Aufschlag für das Risiko, das wir tragen. So sind wir alle am Erfolg deines Vereins interessiert. Wir nehmen das rückgezahlte Geld und investieren es in den nächsten Verein.

Wieso ausgerechnet in Vereinen?

Weil sie es wert sind, die bestmöglichen Rahmenbedingungen für Erfolg zu haben!

Die Deutschen lieben ihre Vereine!

9 Millionen Ehrenamtliche alleine im Sport sprechen eine eindeutige Sprache. Die Menschen sollen mehr tun können, was sie lieben. Und sie lieben ihre Vereine.

Vereine gehören niemandem

Vereine werden nicht vererbt oder verkauft, Gewinne müssen in die sozialen Zwecke reinvestiert werden. Je mehr Geld Vereine erwirtschaften, desto mehr Geld verbleibt im Kreislauf der Gemeinschaft.

Vereine fördern sinnvolle Zwecke

Gemeinnützige Vereine müssen gesellschaftliche Zwecke fördern. Der Vorstand darf davon nicht abweichen ohne die Aberkennung der Gemeinnützigkeit zu gefährden.

Vereine sind ein Wirtschaftsfaktor

Vereine erwirtschaften teilweise rein ehrenamtlich Millionen, bauen Infrastruktur wie Sportanlagen, beschäftigen Millionen Menschen in und um das Vereinsumfeld.

Vereine fördern die Demokratie

Hier haben die Mitglieder das Sagen. Vorstände müssen gewählt, Satzungen gemeinsam beschlossen, Zahlen offengelegt werden. So erleben wir nicht nur alle 4 Jahre, was Demokratie erreichen kann.

Vereine werden stark kontrolliert

Wie das Geld ausgegeben wird, wird vom Finanzamt regelmäßig kontrolliert. Gewählte Kassenprüfer innerhalb der Mitglieder prüfen zusätzlich das Tun der Vorstände.

— Blog